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Schilling, Zutt & Anschütz berät Bibliographisches Institut bei Squeeze out


Die Bibliographisches Institut AG mit Sitz in Mannheim hat einen der Minderheitsaktionäre ausgeschlossen (Squeeze out). Die Bibliographisches Institut AG vereint die Marken Duden, Meyers, Harenberg und Weingarten unter einem Dach. Im Mai 2009 erwarb die Cornelsen Verlagsgruppe die Mehrheitsanteile am Verlag Bibliographisches Institut von der Langenscheidt KG und der Familie Brockhaus. Die Cornelsen Verlagsgruppe zählt mit über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 400 Millionen Euro Umsatz zu den führenden Bildungsanbietern in Deutschland. Die außerordentliche Hauptversammlung der Bibliographisches Institut AG hat am 23.11.2009 die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Hauptaktionärin, die Cornelsen Verlagsholding GmbH & Co. KG, beschlossen. Gegen diesen Übertragungsbeschluss wurde Anfechtungsklage erhoben. Das OLG Karlsruhe hat im Freigabeverfahren mit Beschluss vom 14.04.2010 (Az.: 7 UH 1/10) festgestellt, dass die Anfechtungsklage der Eintragung des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister nicht entgegensteht. Es handelt sich um einen der ersten Freigabebeschlüsse, der nach der Reform des Beschlussmängelrechts durch das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) ergangen ist. Am 22.04.2010 wurde der Squeeze out ins Handelsregister eingetragen und ist damit wirksam geworden.
Prozessvertreter Bibliographisches Institut AG: Schilling, Zutt & Anschütz mit Dr. Stephan Brandes, Dr. Stephan Scherer, Dr. Hannes Schwinn, Christian Raepple.
(Infos: SZA hier …)

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