Im Verkaufsprozess für den insolventen Ofenbauer Kago hat die nächste Stufe begonnen. Lt. Insolvenzverwalter (Volker Böhm von Schultze & Braun) haben alle der bisher gelisteten 20 Interessenten ein Memorandum mit Informationen zum Unternehmen erhalten. Diese müssen nun ein indikatives Kaufangebot abgeben. Erste Offerten liegen bereits vor. Zugleich ist es gelungen, den Geschäftsbetrieb zumindest vorläufig zu stabilisieren. Nachdem eine weitere Zusammenarbeit mit der Kago-Vertriebsgesellschaft “UNI Vertriebs AG” vorerst nicht möglich war, hatte Böhm den Kago-Handelsvertretern angeboten, direkt für Kago zu arbeiten. Diesem Angebot sind bislang rund 80 Kago-Verkäufer gefolgt. Kago-Produkte werden dadurch wieder in derzeit 35 Kago-Ausstellungen deutschlandweit und in Österreich angeboten.
(Infos: Schultze & Braun hier …)
Böhm wies erneut darauf hin, dass beim Verkaufsprozess Eile geboten sei. “Die wirtschaftliche Situation bei Kago ist unverändert schwierig”, betonte der Insolvenzverwalter. Es müsse jetzt schnell ein Investor gefunden werden, der über die nötige Finanzkraft verfüge, um das Unternehmen wieder auf ein solides Fundament zu stellen. “Die Zeit drängt. Der Vertrieb muss dringend neu aufgestellt werden, sonst geht Kago zu viel Umsatz verloren”, sagte Böhm.
