Justizminister Bamberger betonte bei der Verabschiedung des bisherigen Präsidenten des Landessozialgerichts, Ralf Michael Bartz, sowie der Amtseinführung des neuen Präsidenten, Ernst Ludwig Merz, die besonderen Leistungen und Fähigkeiten der beiden.
„Als Präsident des Landessozialgerichts und Vorgesetzter der Sozialgerichtsbarkeit unseres Landes haben Sie in den letzten Jahren Hervorragendes geleistet. Sie haben diese Position mit viel Erfahrung und umfassender Kompetenz ausgefüllt”, bedankte sich Bamberger bei Bartz. Ralf Michael Bartz trat 1977 in den Justizdienst des Landes Rheinland-Pfalz ein und war zunächst als Staatsanwalt in Koblenz tätig. Weitere Stationen waren das Landgericht Koblenz, das Amtsgericht Neuwied sowie das Verwaltungsgericht Koblenz. Von 1981 bis 1984 arbeitete Bartz als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. Es folgten Tätigkeiten am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz sowie im Ministerium der Justiz. Von 1999 bis Juni 2007 war Bartz Präsident des Landessozialgerichts. Er ist seitdem Präsident des Oberlandesgerichts Koblenz.
Bamberger hob weiter die Fähigkeiten des neuen Amtsinhabers Merz hervor. „Tatkraft, Innovationsbereitschaft und umfassende berufliche Erfahrungen zeichnen Sie aus. Gerade im Hinblick auf die vielen Veränderungen der Sozialgerichtsbarkeit werden Sie diese Fähigkeiten auch benötigen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei dieser Aufgabe.” Berufliche Stationen von Merz waren unter anderem das rheinland-pfälzische sowie das Thüringer Justizministerium. Im Anschluss war Merz Präsident des Sozialgerichts Koblenz sowie Direktor der Europäischen Rechtsakademie in Trier. Bis zu seinem Wechsel nach Mainz war er Verwaltungsdirektor von Eurojust in Den Haag.
