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BEITEN BURKHARDT hat den Tennisprofi Rainer Schüttler erfolgreich vor der CAS Ad Hoc Division in Beijing vertreten


Rainer Schüttler darf bei den 14. Olympischen Spielen in Beijing antreten. Der Court of Arbitration for
Sport (CAS) gab am Montag bekannt, dass Rainer Schüttler entgegen den bisherigen Ankündigungen
der International Tennis Federation (ITF) Deutschland bei Olympia vertreten wird.
Nachdem viele der zum Stichtag 9. Juni 2008 qualifizierten Spieler aus regulatorischen Gründen oder
verletzungsbedingt ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen absagen mussten, hätte Rainer
Schüttler, da er durch das Deutsche Olympische Komitee bereits nominiert war, nachnominiert
werden müssen. Dies wurde jedoch vom ITF mit dem Hinweis auf den Vorrang der eigenen
Regularien verweigert.
Der Argumentation von Susanne Rademacher, Standortleiterin von BEITEN BURKHARDT, Beijing,
folgend, entschied der CAS, dass es keinen generellen Vorrang der ITF-Rangliste vor dem
Nominierungsrecht des Deutschen Olympischen Komitees gebe.
Der ITF wollte nur eine Nominierung akzeptieren, die sich nach der eigenen Rangliste richtet. Für eine
Nominierung sei jedoch letztlich nicht die Platzierung auf der ITF-Rangliste, sondern die Erfüllung der
Basiskriterien des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ausschlaggebend. Diese hatte Rainer
Schüttler u.a. durch seinen Halbfinaleinzug in Wimbledon zweifelsfrei erfüllt und konnte somit vom
Deutschen Olympischen Komitee für die Teilnahme nominiert werden.

Berater Rainer Schüttler: BEITEN BURKHARDT (Beijing): Susanne Rademacher
Deutsches Olympisches Komitee: Michael Vesper (Generalsekretär)

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